veröffentlicht am 9. Januar 2017 in Allgemein von

Hardware Mausbeschleunigung des Sensors

Die zurückgelegte Distanz und die Geschwindigkeit, mit der die Maus bewegt wird beeinflussen beide die Distanz, die der Cursor auf dem Monitor zurücklegt.

Hier ein kleines Beispiel zum besseren Verständnis:

 

  • Keine Mausbeschleunigung:
    Jemand bewegt die Maus 5 cm langsam nach rechts und sein Charakter ingame dreht sich um 90 Grad nach rechts. Jemand bewegt die Maus 5 cm schnell nach rechts und sein Charakter ingame dreht sich um 90 Grad nach rechts.
  • Positive Mausbeschleunigung:
    Jemand bewegt die Maus 5 cm langsam nach rechts und sein Charakter ingame dreht sich um 90 Grad nach rechts. Jemand bewegt die Maus 5 cm schnell nach rechts und sein Charakter ingame dreht sich um 120 Grad nach rechts.
  • Negative Mausbeschleunigung:
    Jemand bewegt die Maus 5 cm langsam nach rechts und sein Charakter ingame dreht sich um 90 Grad nach rechts. Jemand bewegt die Maus 5 cm schnell nach rechts und sein Charakter ingame dreht sich um 60 Grad nach rechts.

 

Mausbeschleunigung muss nicht immer eine Beeinträchtigung des Spielens bedeuten. Jedoch bevorzugen die meisten Gamer eine Eins-Zu-Eins Umsetzung zwischen Mausbewegung auf dem Mauspad und Bewegung des Fadenkreuzes auf dem Monitor. Es gibt allerdings auch ein paar Gamer, die die erhöhte Sensitivity bzw. Empfindlichkeit der Maus mit Mausbeschleunigung schätzen. Diese befinden sich aber eindeutig in der Minderheit, denn selbst diejenigen, die gerne mit Mausbeschleunigung spielen, bevorzugen die softwareunterstützte Beschleunigung. Diese lässt sich mittlerweile bei den meisten modernen Spielen einstellen und bietet den überragenden Vorteil, dass sie auf allen Oberflächen gleich funktioniert. Auch in Windows selbst kann die Mausbeschleunigung ein oder aus geschaltet werden:

 

Mausbeschleunigung Windows

 

Die unliebsame hardwarebedingte Beschleunigung fällt besonders Gamern auf, die gerne mit sehr niedriger Sensitivity spielen.

 

Maus Korrektur oder auch „Angle Snapping“

Der Sensor korrigiert kleine Abweichungen von einer horizontal oder vertikal mit der Maus gezogenen Linie selbstständig und stellt eine vollkommen gerade Linie auf dem Monitor dar. Nicht jeder erachtet das sogenannte „angle snapping“ als Nachteil, für eingefleischte Gamer jedoch ist jede künstliche Korrektur schlecht und wird als Nachteil besonders beim präzisen Zielen angesehen.

 

Lift Off Distance

Die maximale Distanz der Maus zum Mauspad, bei der der Sensor noch Daten übermittelt. Generell ist eine Maus mit geringer Lift Off Distance für Gamer besser, da beim Abheben der Maus eine sofortige Unterbrechung des Datenflusses am sinnvollsten ist. Jemand, der sich allerdings daran gewöhnt hat, die Maus manchmal 1 bis 2 Millimeter beim Zocken abzuheben, dürfte Schwierigkeiten mit einer sehr geringen Lift Off Distance bekommen.

 

Lag/ Delay

Die Verzögerung zwischen Mauseingabe und Darstellung auf dem Bildschirm. Häufig hängt dies mit einem zu hohem Datenfluss oder einer Überlastung des Systems zusammen. Der Datenstrom wird kurzweilig unterbrochen,und es kommt zum sogenannten „Ruckeln“ des Cursors- bzw. Fadenkreuzes.

 

Jitter

Jitter, auch bekannt unter Ripple. Der Cursor folgt der Mausbewegung nicht vollkommen exakt sondern bewegt sich leicht in unterschiedliche Richtungen. Man spricht hier von eine „shaky“ Effekt. Dieses Problem tritt gelegentlich beim Zocken mit sehr hoher DPI Einstellung auf.

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken


Für diesen Beitrag sind die Kommentare geschlossen.